Holy Ma – Mutter (Erde) Tag: Warum die Beziehung zur Natur wichtig für uns ist + Playlist – Helen Ergeç – Frauengesundheit, Yoga & nachhaltiges Leben

Man kann vom Muttertag ja halten was man will – die Beziehung zu unseren Müttern und auch zur Mutter Natur ist wichtig. Für uns als einzelne Personen, aber auch für uns als Gesellschaft. 

 

Die Erde bzw. die Natur wird meist weiblich dargestellt. So auch im Yoga. Shakti, die weibliche Urkraft, zeigt sich im Manifesten, dem Weltlichen, der Natur, der Veränderung, dem ständigen Wandel
und Zyklus von Geburt und Tod. Der männliche Part dazu ist Shiva. Shiva steht für das Unveränderliche hinter dem Wandel, den beständigen Kern und das unbegrenzte Wissen. Tatsächlich ist es aber
Shakti, die weibliche Energie, die Leben möglich macht. So wie Mütter ihre Kinder austragen und nähren, versorgt uns die Natur mit allem, das wir brauchen.

 

Der Klimawandel und alle damit zusammenhängenden Probleme wie das Artensterben, das Schmelzen der Polkappen, die Zerstörung von unseren Wäldern, sind nur Beispiele dafür, wie wir mit der Natur
umgehen. Ich habe vor kurzem die Netflix-Doku Unser Planet gesehen. Und war danach ganz schön bedrückt. Und habe mich eigentlich erst einmal nur hilflos gefühlt. Denn was kann man als
Einzelperson schon dagegen tun, dass die Gletscher schmelzen und die Eisbären verhungern, weil ihr natürlicher Lebensraum immer mehr verschwindet?

 

Aber dann habe ich versucht, konstruktiver damit umzugehen und stattdessen noch bewusstere Entscheidungen zu treffen, um dazu beizutragen, die Natur zu schützen. Denn wenn nicht jeder Einzelne
etwas tut, passiert gar nichts. Und klar, eine einzige Person kann die Welt vielleicht nicht verändern – aber Veränderung fängt immer im Kleinen an. Ich habe deshalb angefangen, noch bewusster
aus Plastik zu verzichten. Und wirklich darauf zu achten, dass ich möglichst regionale und saisonal einkaufe. Und seitdem ich mich mehr damit beschäftige, sehe ich auch noch viel mehr, wie viele
positive Entwicklungen es in diesem Bereich bereits gibt. Viele Biosupermärkte haben Plastiktüten ganz abgeschafft und selbst der normale Einzelhandel macht Schritte in diese Richtung. Dasselbe
gilt für Kaffeebecher – immer öfter sehe ich, dass der Pappbecher durch Recyclingbecher ausgetauscht wird. Ich bin da auch alles andere als perfekt und ich bin dankbar, dass es viele Menschen
gibt, die in diesem Bereich so tolle Ideen haben. Mich inspiriert es immer wieder zu sehen, was andere machen. Ein paar positive Beispiele: Justine schreibt auf ihrem Blog Justine kept calm and went vegan zu fair fashion, veganer Ernährung und Umweltschutz.
Verena von All My Deer schreibt zu einem achtsamem Umgang mit uns selbst und unserer Umwelt – viel
zum Nachdenken, das finde ich super! Sophia Hoffmann ist vegane Aktivistin und Köchin und
inspiriert sehr mit ihren Gedanken unter anderem zur Zero Waste Küche. 

 

Und passend zum Muttertag ist es vielleicht eine gute Gelegenheit darüber nachzudenken, wie wir die Natur wertschätzen können. Und ob wir unserer Mutter zur Feier ihrer Mutterschaft wirklich
Schnittblumen schenken wollen. Denn 50% der in Europa verkauften Schnittblumen werden in Kenia produziert und haben nicht unerhebliche negative Auswirkungen auf die Umwelt. Der Anbau trägt dort
aufgrund des enormen Wasserverbrauchs zu Trockenheit bei, die Arbeiter schuften für mickrige Löhne. Dazu kommt der Transport nach Deutschland. Und das dann für ein paar Tage in der Vase, bis die
Blumen verwelken und im Müll landen. Vielleicht können wir auch einen anderen Weg finden, unseren Müttern unsere Wertschätzung zu zeigen. Und dabei gleichzeitig auch an die (Mutter) Natur zu
denken. 

 

Vielleicht mit regionalem und saisonalem Gemüse kochen. Oder einfach gemeinsame Zeit, eine Umarmung und ein paar liebe Worte. Letztendlich geht es ja, darum die Beziehung, die Verbindung zu
stärken. Zu uns selbst, anderen Menschen und zur Natur.

 

Ich habe passend zum Thema eine Playlist für euch erstellt. Zum anhören aber z.B. auch sehr gut zum Yoga üben geeignet. Denn Yoga ist nichts anderes als in Verbindung zu gehen. Über die Bewegung,
den Atem, das Spüren des Bodens unter uns. Mit sich selbst und der Welt um uns. 

 

Teil gerne deine Gedanken zu dem Thema mit mir! Schreib mir gern hier oder bei Instagram einen Kommentar oder schick mir eine Nachricht – Ich freue mich, von dir zu hören!

 

Love

Helen

 

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Holy Ma – Mutter (Erde) Tag: Warum die Beziehung zur Natur wichtig für uns ist + Playlist

in dem Maße, wie die Weiblichkeit in unserer Gesellschaft immer mehr in den Hintergrund gerät, vernachlässigen wir auch die Umwelt.

Wenn wir Weiblichkeit feiern wollen, sollten wir vielleicht auch die Natur würdigen – die Urform der Weiblichkeit.

Playlist: holy ma.

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